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1213.
Ritter Berthold Streif und das Stift St. German in Speyer vergleichen
sich in ihrem Streit über das Zehntrecht an 5 Hufen, die auf Zeutener
Gemarkung liegen.
10.05.1253.
Zu Kisslau befreit der Speyerer Bischof Heinrich Graf von Leiningen den
Hof des Klosters Maulbronn zu Ketsch von der Vogtei der Edlen von Wissloch.
Unter den Zeugen befindet sich auch ein "Hertterici de Rotenburg".
Es ist nicht sicher, daß dieser Rotenberger seinen Wohnsitz hier
hatte.
04.06.1255.
Erstmals wird ein Ritter Streif von Rodenburg urkundlich erwähnt:
"Fridericus dictus Streiphe miles de Rodenburg" tauscht Güter
mit dem Kloster Frankenthal. Dieser Ritter gehört eindeutig hierher.
19.01.1272.
Der
Speyerer Bischof, Heinrich II. Graf von Leiningen, stellt in seinem Testament
u. a. auch seine Befestigungen, darunter "Rothenburch", mit
allem was dazu gehört, unter die Verwaltung eines Treuhänders,
solange bis alle Schulden getilgt sind.
1328
/ 1329.
Der ehemalige Speyerer Bischof Berthold Graf von Bucheck besitzt auch
nach seiner Translation auf den Straßburger Bischofsthron die Festungen
Rotenberg, Kislau, Bruchsal und Lauterburg.
Als der Nachfolger Bertholds, Walram Graf von Veldenz, in Speyer im Amt
ist, will Berthold sich von diesen Festungen nicht ohne "Entschädigung
für angefallene Kosten" trennen. Rotenberg wird deshalb vom
Bischof Walram von Speyer im Sturm genommen. Lauterburg muß Bischof
Bethold später (um 1330) auf päpstlichen Befehl räumen.
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