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Die Geschichte der Burg
 

Die urkundliche Geschichte von Rotenberg ist mehr als bewegt. Sie handelt im Wesentlichen von Aufbau, Plünderungen und Zerstörungen, Wiederaufbau und Verpfändungen und stetig wechselnden Bewohnern und Eigentümern der Befestigung.

Zum bischöflich speyererischen Amt Rothenberg zu Rauenberg gehörten die Orte Balzfeld, Dielheim, Horrenberg, Malsch, Malschenberg, Mühlhausen, Rauenberg und Rothenberg.

1182. Die ersten historischen Hinweise auf den Flecken sind urkundlich greifbar als ein an das Kloster Schönau bei Heidelberg übertragener Besitz der Grafen zu Lauffen, die ihn wiederum von Berthold von Zähringen zum Lehen hatten, ein "mos Rotenberg" Erwähnung findet.

Es ist jedoch nicht sehr wahrscheinlich, daß es sich dabei um die spätere Siedlung im Lobdengau handelte. Eher war Rotenberg bei dem 1184 vom Herzog von Zähringen dem Junker Beppo zum Lehen gegebenen Ort Rothenbach erstmals erwähnt.

Ebenso im Dunkeln blieb bisher der weltliche Bauherr des "satanischen Werkes", der Burg am Hang im Keupermergel, der ihr wohl auch den Namen gab. Zwar gehörte das Gebiet um Rotenberg ursprünglich der Abtei Mosbach, und danach dem Bischof von Worms, ob das Bistum wiederum selbst der Erbauer der Burg war, bleibt dennoch offen.

Sicher erscheint dagegen, daß zu den Zeiten der Streifen von Rotenberg, Dienstmannen der Zähringer (welche in den Urkunden von 1213-1257 vorkommen), die Burg bereits errichtet war. In der Mitte des 13. Jahrhunderts erwirbt der Speyerer Bischof Heinrich Graf von Leiningen den Ort und die Burg.

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